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Faszien – das unsichtbare Netzwerk unseres Körpers

Aktualisiert: 11. März

In den letzten Jahren haben Faszien, oft auch als Bindegewebe bezeichnet, vermehrt Aufmerksamkeit in medizinischen, sportlichen und Lifestyle-Kontexten erhalten. Zuvor spielten sie in der öffentlichen Wahrnehmung eine eher untergeordnete Rolle. Mittlerweile gelten sie jedoch als Schlüssel zum besseren Verständnis von Schmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen. Doch was genau sind eigentlich, welche Rolle spielen sie in unserem Körper, und warum ist ihr Zustand für unsere Gesundheit so bedeutend? Dieser Artikel widmet sich den vielfältigen Aufgaben der Faszien und zeigt, weshalb sie im wahrsten Sinne des Wortes die „verborgenen Helden“ unserer Anatomie sind.


Faszien – das unsichtbare Netzwerk unseres Körpers und seine vielfältigen Aufgaben
Faszien – das unsichtbare Netzwerk unseres Körpers und seine vielfältigen Aufgaben

Inhaltsverzeichnis


Was sind Faszien?


Faszien sind Teil unseres Bindegewebes und durchziehen den gesamten Körper wie ein dreidimensionales, netzartiges Geflecht. Stellen Sie sich eine Art Netz oder Hülle vor, die jeden Muskel, jedes Organ und sogar jede einzelne Muskelfaser sowie jede Nervenbahn umgibt. Früher hat man Faszien vor allem als Verpackungs- oder Stützgewebe betrachtet, das dem Körper Form und Halt verleiht. Mittlerweile weiß man jedoch, dass Faszien weit mehr leisten als nur eine Schutz- und Trennschicht zu sein.


Einen großen Teil ihrer Struktur machen kollagene Fasern aus, die Stärke und Zugfestigkeit verleihen, sowie elastische Fasern, die für Elastizität und Beweglichkeit sorgen. Darüber hinaus sind Faszien sehr wasserreich und enthalten eine Grundsubstanz, die aus Glykosaminoglykanen (z. B. Hyaluronsäure) und weiteren Proteinen besteht. So wird eine feuchte, gleitfähige Umgebung geschaffen, damit Muskeln, Organe und andere Strukturen reibungsarm aneinander vorbeigleiten können.


Aktuelle Forschungen befassen sich intensiv mit den Funktionen und Eigenschaften der Faszien. Dabei zeigt sich, dass sie komplexe Sinnesorgane darstellen und an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt sind. Sie übertragen Kräfte, dienen als Informationsüberträger und sind für unsere Haltung und Bewegung essenziell.



 
Der Körperkompass

 

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Gesundheitswissen aus der Osteopathie-Praxis

 

Bestell-Nr. 1582ISBN-13: 978-3-8434-1582-8

248 Seiten, 154 x 205 mm, broschiert, mit zahlreichen farbigen Abbildungen

 

Erscheinungsdatum: 23.01.2025



 


Warum sind Faszien so wichtig für unseren Bewegungsapparat?


Einer der wichtigsten Erkenntnisse der Faszienforschung, ist die Erkenntnis, dass sie eine Schlüsselrolle für unseren Bewegungsapparat spielen. Traditionell konzentrierten sich Mediziner, Trainer und Therapeuten häufig auf die Muskeln, Sehnen und Bänder, wenn es um Kraft, Stabilität und Bewegungsumfang ging. Doch mittlerweile ist klar, dass Faszien eine entscheidende Rolle beim Krafttransfer und der Koordination spielen.


  1. Kraftübertragung: Faszien sind in der Lage, Zug- und Druckkräfte aufzunehmen und weiterzuleiten. Wenn sich ein Muskel zusammenzieht, übertragen die umgebenden Faszien die entstehende Spannung weiter. So können Faszien dafür sorgen, dass Bewegungen flüssig ablaufen und verschiedene Muskelgruppen effektiv zusammenarbeiten. Dies ist besonders wichtig bei komplexen Bewegungsabläufen, etwa beim Laufen oder Springen, wo eine große Anzahl von Muskeln und Gelenken koordiniert werden muss.

  2. Elastische Rückstellkraft: Ein gesundes Fasziengewebe besitzt elastische Eigenschaften. Dies spielt eine wesentliche Rolle bei federnden Bewegungen, zum Beispiel beim Sprinten oder Hüpfen. Faszien wirken hier ähnlich wie Gummibänder: Sie speichern kinetische Energie und geben sie später wieder frei, was die Effizienz der Bewegung steigern kann. Gerade für Sportler ist dies von großer Bedeutung.

  3. Bewegungsspielraum: Beweglichkeit und Geschmeidigkeit werden ebenfalls durch Faszien beeinflusst. Sind sie verklebt oder verhärtet, kann dies zu Bewegungseinschränkungen führen. Gleichzeitig erhöht sich das Verletzungsrisiko, wenn die Faszien nicht ausreichend elastisch sind und Belastungen dann nicht mehr gut abgefangen werden können.




Faszien ermöglichen uns dynamische und geschmeidige Bewegungen.
Faszien ermöglichen uns dynamische und geschmeidige Bewegungen.

Faszien sind ein kommunikatives Sinnesorgan.


Besonders spannend ist die Erkenntnis, dass Faszien nicht nur passives Bindegewebe sind, sondern über eine Vielzahl von Sinneszellen verfügen. In ihnen finden sich freie Nervenendigungen und Rezeptoren, die Informationen über Druck, Spannung und Lageveränderungen an das zentrale Nervensystem weitergeben. Dadurch sind Faszien eng in unsere Körperwahrnehmung – die sogenannte Propriozeption – eingebunden.


  • Propriozeption: Dieser Begriff beschreibt unsere Fähigkeit, die Position und Bewegung einzelner Körperteile relativ zueinander im Raum wahrzunehmen. Dank dieser Sinneswahrnehmung können wir auch komplexe Bewegungen ausführen, ohne ständig hinschauen zu müssen. Ein großer Teil dieser Wahrnehmungsfähigkeit geht auf Rezeptoren in den Muskeln und in den Faszien zurück.

  • Schmerzempfinden: Faszien enthalten zudem eine Vielzahl von Schmerzrezeptoren. Werden Faszien gereizt oder entzündet, können sie Schmerzsignale aussenden. Das erklärt, warum myofasziale Schmerzen (d. h. Schmerzen, die aus der Muskulatur und den Faszien resultieren) mit chronischen Verspannungen, Triggerpunkten und Bewegungseinschränkungen in Verbindung stehen.

  • Kommunikation: Neben der Reizweiterleitung an das Nervensystem scheint es zwischen unterschiedlichen Faszienstrukturen eine rege „flüssige“ und mechanische Kommunikation zu geben. Flüssigkeitsverschiebungen in den Faszienschichten beeinflussen den Stoffwechsel, regulieren Ernährung und Entsorgung von Abfallstoffen in den Geweben. Auf diese Weise sind Faszien direkt am Zellstoffwechsel beteiligt und wirken sich somit auf die Gesundheit sämtlicher Körperstrukturen aus.


Speziell in der Osteopathie stellt die Behandlung der Faszien ein zentrales Element dar!


Stabilität und Formgebung – Schutz für Organe und Gelenke


Neben der Steuerung von Bewegung und der Weiterleitung von Kräften fungieren Faszien auch als eine Art „Korsett“ für unseren Körper. Sie geben den Organen Halt und schützen sie vor zu großen Erschütterungen.


  • Ummantelung der Organe: Manche Faszienschichten sind so angeordnet, dass sie bestimmte Organe getrennt halten und ihnen gleichzeitig ausreichende Bewegungsfreiheit gestatten. Dies ist wichtig, damit beispielsweise Magen oder Darm ihre Funktion ungehindert ausüben können, während trotzdem ein gewisser Schutz vor äußeren Einflüssen gegeben ist.

  • Zugspannung und Ausrichtung: Faszien stabilisieren zudem unsere Gelenke, indem sie die Kapseln und Bänder ergänzen. Sie kontrollieren und regulieren die Zugspannung, die auf die Gelenke wirkt. Dadurch werden zu große Scher- oder Rotationskräfte abgefangen.

  • Haltung und Bewegung: Unsere Körperhaltung wird ebenfalls maßgeblich durch das Zusammenspiel von Muskeln und Faszien bestimmt. Ein Ungleichgewicht in der muskulären Spannung, verbunden mit verklebten oder verkürzten Faszien, kann zu einer schlechten Haltung führen. Typische Beispiele sind Rundrücken, Hohlkreuz oder nach innen gedrehte Schultern. Mit der Zeit können sich daraus chronische Probleme entwickeln – zum Beispiel Rückenschmerzen oder Verspannungen im Nacken.



Faszien in der Schmerzforschung.


In den letzten Jahren ist klar geworden, dass viele Schmerzen, die wir häufig auf Probleme in der Muskulatur oder den Gelenken zurückführen, tatsächlich im Fasziengewebe entstehen können.


  • Myofasziale Triggerpunkte: Diese kleinen Knoten oder „Krusten“ in Muskeln und Faszien können starke Schmerzen auslösen und die Beweglichkeit einschränken. Oft strahlen diese Schmerzen in andere Bereiche des Körpers aus (sogenannte referred pain). Der klassische Fall sind Verspannungen im Nacken, die zu Kopfschmerzen führen können.

  • Chronische Rückenschmerzen: Immer mehr Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass chronische Rückenschmerzen oft auch mit Veränderungen im Lumbalfasziengewebe zusammenhängen. Das Lumbalfasziengewebe verläuft im unteren Rücken und spielt dort eine zentrale Rolle bei Stabilität und Bewegung. Wird es durch falsche Belastung oder Bewegungsmangel „zäh“ und unflexibel, kann das zu schmerzhaften Verspannungen führen.

  • Entzündungsprozesse: Faszien sind eng an Entzündungsprozessen beteiligt. Spezifische Zellen und Botenstoffe können bei kleinsten Reizungen reagieren und langfristig entzündliche und schmerzhafte Zustände aufrechterhalten. Besonders problematisch wird es, wenn ein Teufelskreis aus Inaktivität, Verspannung, Schmerzen und noch weniger Bewegung entsteht.



Was schadet unseren Faszien?


Die Funktionalität und Gesundheit unserer Faszien wird von vielfältigen Faktoren beeinflusst. Um langfristig beschwerdefrei und beweglich zu bleiben, ist es wichtig, sich dieser Faktoren bewusst zu sein.


In unserer modernen Gesellschaft ist Bewegungsmangel zu einem verbreitete Problem geworden. Faszien brauchen aber regelmäßige Bewegung, um elastisch zu bleiben und gut durchfeuchtet zu sein. Wer viel sitzt und sich nur wenig bewegt, riskiert Verfilzungen und Verklebungen. Dadurch fühlen sich ihre Bewegungen irgentwann steifer an, und es kann zu Schmerzen kommen.


Aber auch einseitige Belastungen können schaden. Körperlich aktive Menschen sind nicht automatisch vor Faszienproblemen geschützt. Wer immer dieselben Bewegungen ausführt – beispielsweise ein Tennisspieler, der seinen Schlaghundarm stark beansprucht – läuft Gefahr, dass bestimmte Bereiche des Fasziennetzes überlastet werden, während andere verkümmern.


Aus diesem Grund haben speziell Sportler die Sportosteopathie und Faszientherapie als Ergänzung zu ihrem Training entdeckt.


Zusätzlich kann psychischer Stress zu einer erhöhten Muskelspannung und damit auch zu einer stärkeren Beanspruchung der Faszien führen. Das gestresstes Nervensystem kann in Folge dessen die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. Entspannungstechniken können hier einen positiven Beitrag leisten.


Nicht vergessen dürfen wir natürlich die Ernährung. Faszien benötigen ausreichend Flüssigkeit, um elastisch zu bleiben. Zudem ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, um dem Körper alle nötigen Bausteine für den Aufbau und die Regeneration des Bindegewebes bereitzustellen.


Abschließend gilt es auch Fehlstellungen, oder schlechte Körperhaltungen zu erwähnen. Wer unter Fehlstellungen oder chronisch schlechter Haltung leidet, kann die Faszien dauerhaft ungünstig belasten. Beispielsweise kann ein „Handynacken“ (die Tendenz, den Kopf stets nach vorn zu beugen) das Fasziengewebe im Halsbereich stark beanspruchen und Schmerzen begünstigen.



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Der Handynacken belastet auch Ihre Faszien.

Faszienpflege – Was kann man tun?


Wer seine Faszien unterstützen möchte, kann auf verschiedene Maßnahmen und Techniken zurückgreifen. Viele Methoden lassen sich gut in den Alltag integrieren und helfen nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern wirken auch präventiv:


  1. Regelmäßige, vielseitige Bewegung: Unterschiedliche Bewegungsarten – von leichtem Ausdauertraining über funktionelles Krafttraining bis hin zu Koordinationsübungen – halten die Faszien elastisch und geschmeidig. Besonders empfehlenswert sind Bewegungstrainings wie Yoga oder Pilates, bei denen kontrollierte, fließende und dehnende Bewegungen im Mittelpunkt stehen.

  2. Faszientraining mit der Rolle: Durch den Druck einer Schaumstoffrolle („Faszienrolle“) lässt sich das Gewebe massieren. Dieses Rollen soll die Durchblutung sowie den Stoffwechsel des Gewebes anregen. Bei regelmäßiger Anwendung berichten viele Nutzer von einer spürbaren Verbesserung der Beweglichkeit sowie einer Schmerzlinderung.

  3. Dehnen und Federn: Sanfte Dehnungen, die mit federnden Impulsen kombiniert werden, ahmen die natürliche Belastung der Faszien nach. Anders als beim rein statischen Dehnen sollte darauf geachtet werden, dass man sich nicht überlastet – das Faszientraining lebt von moderater Intensität und Wiederholung.

  4. Gezieltes Faszien-Fitnessprogramm: Mittlerweile bieten viele Fitnessstudios Kurse oder Online-Programme an, die sich auf Fasziengesundheit konzentrieren. Diese Programme beinhalten häufig einen Mix aus dynamischen Dehnungen, Kräftigungsübungen, Rollmassagen und Entspannungstechniken.

  5. Osteopathie und Faszienbehandlungen: Auch Physiotherapeuten, Osteopathen oder speziell geschulte Masseure können bei hartnäckigen Problemen gezielt an den Faszien arbeiten. Manchmal reicht eine Eigenbehandlung nicht aus, und es sind spezifische Handgriffe und Techniken erforderlich, um tiefer liegende Verklebungen zu lösen.

  6. Stressmanagement und Entspannung: Da Stress die Faszien negativ beeinflussen kann, empfiehlt es sich, neben körperlicher Aktivität auch Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung in den Alltag zu integrieren. Ein ausgewogenes Nervensystem wirkt sich positiv auf den Muskeltonus und damit auch auf die Faszien aus.

  7. Ausreichend Schlaf: Im Schlaf regeneriert sich der Körper, und auch die Faszien können sich in dieser Phase besonders gut „erneuern“. Wer nachts zu wenig oder zu unregelmäßig schläft, erschwert seinem Organismus die Selbstheilungs- und Reparaturprozesse.



Faszien und Forschung – Ein Blick in die Zukunft!


Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Faszien ist noch relativ jung. Erst in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten hat man begonnen, die Faszien als ein eigenständiges Organ mit vielfältigen Funktionen zu betrachten, anstatt sie nur als passives „Füllmaterial“ abzutun. Inzwischen gibt es internationale Kongresse, Fachzeitschriften und Forschungsinstitute, die sich ausschließlich dem Thema Faszien widmen.


  • Neue Erkenntnisse zu Schmerzen und Verspannungen: Schmerzmediziner erforschen immer genauer, wie Faszien mit chronischen Schmerzsyndromen zusammenhängen. Ansätze wie das myofasziale Release oder die Triggerpunkttherapie gewinnen an Bedeutung, weil sie direkt am Fasziengewebe ansetzen.

  • Bedeutung für Leistungsfähigkeit im Sport: Im Leistungssport setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, dass ein gut trainiertes und elastisches Fasziennetz die Performance steigern kann. Überdies verringert ein funktionell trainiertes Fasziensystem das Verletzungsrisiko, weil Scher- und Zugkräfte besser verteilt werden können.

  • Biomechanische Innovationen: Auf Basis der Faszienforschung entstehen neue Materialien und Konzepte in der Medizintechnik, z. B. Implantate oder Prothesen, die die natürliche Struktur der Faszien nachahmen. Gleichzeitig wird versucht, Übungen und Therapien noch gezielter an spezifische Faszienstrukturen anzupassen.

  • Faszien als psychophysisches Bindeglied: Mehr und mehr Studien untersuchen den Zusammenhang zwischen psychosozialem Stress, chronischen Entzündungsprozessen und Faszienveränderungen. Es verdichtet sich die Theorie, dass ein gestresstes oder auch depressives Nervensystem nicht nur auf Muskulatur und Hormone wirkt, sondern direkt auf die Faszienstruktur.



FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Faszien:

Was sind Faszien und warum sind sie wichtig?

Woran erkenne ich, dass meine Faszien „verklebt“ sind?

Können Faszien Schmerzen verursachen?

Wie kann ich meine Faszien im Alltag pflegen?

Was ist eine Faszienrolle und wie wird sie angewendet?

Wie oft sollte ich Faszien-Training betreiben?

Welche Rolle spielt Stress für die Faszien?

Können Faszien reißen oder dauerhaft geschädigt werden?

Macht ein spezielles Faszien-Training auch für Leistungssportler Sinn?

Wie schnell zeigen sich Erfolge beim Faszien-Training?



Fazit – Das unsichtbare Rückgrat unserer Gesundheit


Faszien sind ein faszinierendes und hochkomplexes Gewebe, das in unserem Körper eine tragende Rolle spielt. Sie stützen, schützen, verbinden und kommunizieren. Sie sind wichtig für unsere Haltung, Bewegung, Schmerzempfinden und sogar für unsere Körperwahrnehmung. In diesem dichten Netzwerk agieren Muskeln, Organe und sogar das Nervensystem als „Partner“ und nicht mehr als isolierte Einzelkämpfer.


Die Forschung befindet sich zwar noch im Aufbau, doch schon jetzt ist klar: Fasziengesundheit bedeutet mehr als nur eine Trendbewegung oder ein neues Sporthype-Thema. Wer seine Faszien pflegt, profitiert von mehr Bewegungsfreiheit, weniger Schmerzen und einer verbesserten Körperhaltung. Dabei helfen regelmäßige, vielseitige Bewegung, das gezielte Training mit Schaumstoffrollen, federnde Dehnübungen, eine ausgeglichene Lebensweise und ausreichende Regeneration.


In Zukunft dürfte die Relevanz der Faszien noch weiter zunehmen: Immer mehr Experten, von Physiotherapeuten über Sportmediziner bis hin zu Psychologen, befassen sich eingehend mit diesem spannenden Bindeglied zwischen Struktur und Funktion. Für Laien bedeutet dies: Wer sich gezielt mit seinem Bindegewebe auseinandersetzt und seine Faszien fit hält, legt einen wichtigen Baustein für die eigene Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden – nicht nur kurzfristig, sondern ein Leben lang.

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