Zentrum für Osteopathie in Hamburg
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Die Craniosacrale Osteopathie

Die Craniosacrale Osteopathie ist ein Teilgebiet der Osteopathie. Untersucht und behandelt werden die Schädelknochen, das Kreuzbein, sowie die dazugehörigen Bindegewebshäute und Nervenbahnen. Ziel des Osteopathen ist der freie Fluss der Flüssigkeitssysteme vom Schädel über die Wirbelsäule bis hinunter zum Kreuzbein.

Diese Behandlungsmethode geht auf den amerikanischen Osteopathen Dr. William Sutherland zurück. Anfang des letzten Jahrhunderts machte er beim Untersuchen eines Schädels die Entdeckung, dass die Schädelknochen untereinander frei beweglich waren. Bis dahin war die gängige Lehrmeinung, dass die Schädelknochen beim Erwachsenen starr verknöchert sind. Er fand außerdem heraus, dass sich die Schädelknochen bewegten. Dies konnte er auf die Pulsation der Hirnhäute zurückführen, welche durch die Produktion der Gehirnflüssigkeit ausgelöst wird.

Die Gehirnflüssigkeit ist für die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des Gehirns notwendig, da sie wichtige Nährstoffe ins Gehirn leitet. Störungen im cranialen System können sich unter Anderem in Migräne oder Konzentrationsstörungen äußern.